Történet

1977

Gründung von Christian Solidarity International (CSI) durch Pfarrer Hansjürg Stückelberger im Anschluss an Schweigemärsche für verfolgte Christen.

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Schweigemarsch in Zürich
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Schweigemarsch in Zürich

In der Schweiz gingen 15’000 Christen auf die Strasse. Anlass dazu gab ihnen ein Baptist aus der damaligen Sowjetunion, der wegen seines Glaubens mehrfach inhaftiert worden war. Mit Gottesdiensten und Schweigemärschen  demonstrierten sie in Zürich und Bern für all die Menschen, die wegen ihrer religiösen Überzeugung unterdrückt wurden.

Die Spenden, die für die Deckung ihrer Unkosten zusammenkamen, überstiegen bei weitem den Bedarf, so dass der Zürcher Pfarrer Hansjürg Stückelberger am 15. April 1977 CSI gründete.


1979

Proteste, Öffentlichkeitsarbeit und Interventionen führen zur Freilassung des Baptisten Georgij Vins aus einem sowjetischen Gefängnis nach acht Jahren Haft.


1983

An der Generalversammlung des Weltkirchenrates im kanadischen Vancouver protestiert CSI gegen die Gleichsetzung christlicher Märtyrer mit getöteten Guerillas. Grosse Beachtung für die CSI-Vortragsreihe: „Bedeutung der Märtyrer für das Leben der Kirche”.


1985

Der Einsatz für den von Nicaraguas kommunistischen Sandinisten bedrängten Kardinal Obando y Bravo rief heftige Kritik an CSI hervor. Nach der Wahlniederlage der Sandinisten werden 1990 Massengräber entdeckt, die von Verbrechen der Sandinisten zeugen.


1988

Einreichung von CSI-Dokumentationen über inhaftierte Christen in Osteuropa bei der Menschenrechtskonferenz in Holland; viele Teilnehmende halten dies für eine „Störung der Atmosphäre”. 1989 fällt der Eiserne Vorhang.


1991

Angriff auf die christlich-armenische Enklave Nagorni Karabach durch Aserbaidschan mit dem Ziel ihrer Islamisierung. Wegen der Gefahr einer militärischen Einnahme Karabachs fliegt CSI Nahrungsmittel und Medikamente ein  und ermöglicht damit den Durchbruch der von Aserbaidschan verhängten Blockade Karabachs.


1995

Beginn des Freikaufs südsudanesischer Christen und Animisten von islamischen Sklavenhaltern im Nordsudan durch CSI. Weltweite Berichte über die Befreiungsaktionen von Sklaven im Sudan. Seither Sudan-Engagement von schwarzamerikanischen  Menschenrechtlern, Kongressabgeordneten, Senatoren sowie EU-Parlamentariern.


2005

Januar: Als Anerkennung für den langjährigen Einsatz dürfen CSI-Vertreter bei der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen dem islamistischen Nord- und dem christlich-animistischen Südsudan in Nairobi (Kenia) auf der Ehrentribüne Platz nehmen.


 2006

Stabübergabe: Am am 1. Januar trat Pfr. Hansjürg Stückelberger von seiner Tätigkeit als Geschäftsführer von CSI zurück und übergab diesen Bereich seiner Tocher Annette  Walder-Stückelberger.


2007

30 Jahre CSI: Glückwünsche aus Kreisen von Kirche und Politik bestätigen, dass unser Engagement für Religionsfreiheit und Menschenrechte aktuell bleibt


2008

CSI organisiert am 28. Mai eine Kundgebung auf dem Münsterplatz in Bern um auf die weltweit 200 Mio. verfolgten Christen aufmerksam zu machen

Im Oktober wird lic. iur. Herbert Meier zum neuen Präsidenten von CSI-Schweiz gewählt. Er tritt die Nachfolge von CSI-Gründer Pfarrer Hansjürg Stückelberger an.


2009

März: Annette Walder tritt nach dreijähriger Tätigkeit als CSI-Geschäftsführerin zurück. Ihre Nachfolge tritt Benjamin Doberstein an.

Ab November: Mit einem 42-seitigen Ägypten-Bericht gelingt es CSI, international auf das Verschwinden, die Zwangsbekehrung und die Zwangsverheiratung von koptisch- christlichen Frauen aufmerksam zu machen.


2010

CSI organisiert am 25. September eine von 2500 Personen besuchte Kundgebung auf dem Münsterplatz in Bern für Volle Religionsfreiheit und Gleichberechtigung für Christen in der islamischen Welt. Am Menschenrechtstag vom 10. Dezember übergibt CSI den Bundesbehörden mit Partnerorganisationen 50 152 Unterschriften für dieses Anliegen. Die Petition wurde von der Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit (AGR) der Schweizerischen Evangelischen Allianz lanciert, in der CSI Mitglied ist.


2011

Anlässlich der Unabhängigkeitsfeier des mehrheitlich christlichen Südsudan vom 9. Juli sind CSI-Vertreter unter den geladenen Gästen. Durch jahrzehntelanges Engagement hatte CSI massgeblich zu der damit erfolgten Trennung des Südsudan vom mehrheitlich islamischen Norden mit seinem repressiven Regime in Khartum beigetragen.

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Benjamin Doberstein
Geschäftsführer CSI-Schweiz

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Herbert Meier
Präsident der Stiftung CSI-Schweiz

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Annette Walder
Geschäftsführerin 2006-2009

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Pfr. Hansjürg Stückelberger
Gründer