Éves jelentés

Der Jahresbericht bietet einen Überblick über die Projekte und Schwerpunkte von CSI. Er gibt Rechenschaft darüber, was CSI letztes Jahr gemacht hat.

jahresbericht_2015

Dank vieler treuer Spender konnte CSI auch im Berichtsjahr 2015 wieder umfangreiche Hilfe leisten und Menschen zur Seite stehen, die aufgrund ihrer Religion zu Opfern von Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt wurden.

Insbesondere die Situation in Syrien und im Irak hat uns erneut stark beschäftigt. Durch die gezielte Hilfe vor Ort versucht CSI nicht nur, akute Not zu lindern, sondern auch dazu beizutragen, dass die Menschen die Hoffnung nicht aufgeben und ihrer Heimat nicht den Rücken kehren. Ein Schwerpunkt lag bei der Weiterführung und dem Ausbau der Hilfe für intern Vertriebene. Daneben kam CSI aber auch Anfragen von lokalen Kirchgemeinden in Syrien nach, beim Wiederaufbau und der Rückkehr von Menschen zu helfen, die durch Kampfhandlungen oder durch islamistische Rebellengruppen aus ihren Städten und Dörfern vertrieben worden waren. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit konnte CSI ausserdem zu einer differenzierteren Sichtweise beitragen, indem nicht nur auf die bekannten geostrategischen Dimensionen, sondern auch auf die radikal-religiösen Dimensionen des Konflikts hingewiesen wurde.

Daneben beschäftigte uns die zunehmende radikal-religiöse Gewalt in Teilen Indiens, die Anschläge auf christliche Kirchen und die islamistische Gewalt in Nigeria durch die Terrormiliz Boko Haram und andere radikalisierte Gruppen. So ist leider festzustellen, dass radikal-extremistische religiöse Überzeugungen vielerorts zunehmen und offensichtlich genutzt werden, um Menschen zu willfährigen Werkzeugen von Hass und Gewalt zu machen.

Umso mehr dürfen wir mit grosser Dankbarkeit auf das Spendenergebnis blicken. Es ist ein wundervoller Ausdruck der Anteilnahme und der Hilfsbereitschaft, die sich dem Hass und der Gewalt entgegenstellen. Es sind die vielen Spender und Unterstützer, die es möglich machen, dass der Name Christian Solidarity International nicht eine blosse Worthülse bleibt, sondern immer wieder in konkreten Taten der Solidarität und der Nächstenliebe zur Realität wird. Dafür möchten wir Ihnen im Namen aller Mitarbeiter vor Ort und hier bei uns, vor allem aber im Namen der Bedrängten und Verfolgten, von Herzen «Danke» sagen.

Herbert Meier
Präsident des Stiftungsrates

Benjamin Doberstein
Geschäftsführer

Jahresbericht 2015
Gwiss Gaap Fer 21 2015