Weihnachtstrost und Ermutigung für Gefangene

21. november 2016

Weltweit sind Menschen wegen ihres Glaubens und ihres Einsatzes für Gerechtigkeit willkürlich inhaftiert oder ansonsten bedrängt. Senden wir den Betroffenen eine Weihnachtskarte, beten wir für sie.



Weihnachten. Ein Fest voller Liebe und Hoffnung. Aufgrund ihrer eigenen Lebenssituation empfinden dies jedoch längst nicht alle Menschen. Das stimmt nachdenklich. Besonders hart trifft es wohl jene, die wegen ihres Glaubens oder ihrer Überzeugung im Gefängnis sind. Einsam und von aller Welt vergessen, wird ihnen sogar Weihnachten mit den Liebsten verwehrt.

Diesen Leidenden und zu Unrecht Inhaftierten wollen wir die Gewissheit vermitteln, dass Menschen auf der ganzen Welt mit ihnen im Gebet verbunden sind. Dabei kann ihnen eine einfache Karte zu Weihnachten zum besonderen Zeichen der Ermutigung und des Trostes werden. Die Karte kann für sie ein Fenster sein, das zur freien Welt aufgeht, wie ein Lichtstrahl, der in die dunkle Zelle dringt.

Im PDF-Dokument 1612_gefangene finden Sie eine Auswahl von ChristInnen, die wegen ihres Glaubens eingesperrt sind. Sie kommen aus Pakistan, Usbekistan, Indien, Iran, China, Kuba und Vietnam. Die Gefängnisadressen haben wir jeweils aufgeführt. Wir haben bei jedem Gefangenen angegeben, in welcher Sprache Sie am besten schreiben. Ein Textvorschlag von uns steht Ihnen auf Deutsch, Englisch und Russisch zur Verfügung. Sie können auch auf Deutsch schreiben oder Bibelverse auswählen.   

Bitte beachten

  • Schreiben Sie ermutigend
  • Senden Sie statt Briefen eine Postkarte
  • Vermeiden Sie Kritik an der Regierung oder am Islam
  • Verzichten Sie bei Karten auf christliche Symbole

Alternative: Bibelverse schreiben

Sie können alternativ auch ermutigende Bibelworte auf die Postkarte schreiben, zum Beispiel aus den Psalmen: 69, 31-34; 79, 11; 102,20.21; 142.8 Bibelstellen in verschiedenen Sprachen auf www.bibelserver.com

 

 

Nähere Informationen zu den Gefangenen

Raif Badawi (Saudi-Arabien); Alimjan Yimit (China); Asia Bibi (Pakistan); Pastor Zhao Weiliang (China); Maryam Naghash Zargaran (Iran); Shafqat Emmanuel und Shagufta Kausar (Pakistan); Yklas Kabduakasov (Kasachstan); Tohar Haydarov (Usbekistan); Imran Ghafur Masih (Pakistan); Kiflu Gebremeskel (Eritrea); Slimane Bouhafs (Algerien)