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Unschuldiger stirbt nach 14 Jahren Haft

14. november 2013

Shaiboub William Arsal war unter islamistischem Druck als Unschuldiger zu jahrelanger Haft verurteilt worden. Ende September 2013 starb er im Krankenhaus.



Am 15.  August 1998 wurden zwei koptische Christen aus dem Dorf el-Kosheh in der oberägyptischen Provinz Sohag ermordet aufgefunden. Die Dorfbewohner nannten der Polizei einen (muslimischen) Verdächtigen – diese nahm jedoch den 38-jährigen koptischen Christen Shaiboub William Arsal fest und zwangen zwei koptische Armeeoffiziere unter Folter, schriftlich zu bestätigen, dass sie gesehen hätten, wie Arsal die beiden Christen ermordete.

Unter dem massiven Druck der Islamisten verurteilte das Strafgericht von Sohag den unschuldigen Arsal am 5.  Juni 2000 zu 15-jähriger Zwangsarbeit.

Arsals Anwalt legte Berufung ein, das Gericht schob eine Entscheidung jedoch auf die lange Bank. Im Juli 2010 hätte Arsal aufgrund eines Dekrets des damaligen Präsidenten Hosni Mubarak freigelassen werden

sollen, die Sicherheitsbehörden von Sohag hielten ihn jedoch weiterhin gefangen. Am 26.  September 2013 wurde Arsal wegen Hepatitis und einer Dünndarmentzündung ins Gefängnisspital gebracht, wo er zwei Tage später verstarb. Arsal hinterlässt seine Frau, zwei Söhne und eine Tochter.

Autor: Max-Peter Stüssi

Quellen: Copts  United UK | Christian Persecution Info

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